Psychosomatische Physiotherapie

Chronische Verspannungen, unerklärliche Schmerzen und anhaltende Erschöpfung, Burnout oder Fibromyalgie – wenn Standard-Behandlungen nicht ausreichen.

Physiotherapie spezialisiert auf komplexe Situationen, in denen Körper, Emotionen und Lebensumstände zusammenspielen.

Frau Selbst Umarmung Psychosomatische Physiotherapie

Was ist psychosomatische Physiotherapie?

Spezialisierte Physiotherapie für Beschwerden, bei denen Körper, Lebensumstände und Emotionen zusammenwirken.

Die Methode verbindet Körperarbeit, Bewegung und ressourcenorientierte Begleitung.

Das Ziel: Du gewinnst Vertrauen in deinen Körper zurück und entwickelst eigene Strategien für deinen Alltag.

Diese Art der Physiotherapie ist besonders geeignet bei Burnout, Fibromyalgie, Erschöpfung und chronischen Schmerzen.

Direkt zu den spezifischen Themen?

Unterschied zur klassischen Physiotherapie

Psychosomatische Physiotherapie

Sie ist eine Spezialisierung für komplexere Situationen, in denen Körper und Lebensumstände zusammenwirken.

Klassische Physiotherapie

Hier werden strukturelle Probleme – Verletzungen, Haltungsschäden, Bewegungseinschränkungen behandelt.

Patienten der psychosomatischen Physiotherapie

Stress zeigt sich im Körper

Verspannungen, Kopfschmerzen, Erschöpfung durch Belastung.

Dein Körper reagiert auf die Belastung.

In der psychosomatischen Physio lernst Du, dich deinen Körper und deine Signale kennen und findest Wege zum gegenzusteuern.

Beschwerden ohne klaren Befund

Untersuchungen zeigen nichts, aber du spürst es täglich.

Deine Beschwerden sind real.

In der psychosomatische Physio wirst du ernst genommen und entwickelst mit deinem Körper neue Möglichkeiten.

Diagnose steht, Beschwerden bleiben

Behandlungen hinter dir, Einschränkungen noch da.

Du hast schon viel versucht.

In der psychosomatischen Physio baust Du Vertrauen auf und bleibst trotz Einschränkung aktiv.

Nach intensiven Erfahrungen

Nach Krankheit, Unfall oder belastenden Erlebnissen.

Dein Körper braucht Unterstützung.

In der psychosomatischen Physio findest deine neue Normalität und baust Schritt für Schritt auf.

Liebe Patientinnen und Ärztinnen

Willkommen. Auf dieser Seite finden Sie alle relevanten Informationen zur Methode und Praxis.

Für spezifische Fragen: FAQ Patientinnen | FAQ Ärztinnen

*Aus Gründen der besseren Lesbarkeit verwenden wir nur die weibliche Form; selbstverständlich sind alle Geschlechter mitgemeint.

Was diese Praxis auszeichnet

60 Minuten Termine

Dreimal länger als üblich. Raum für dich und deine Themen.

Feste Therapeutin

Kein wechselnden Therapeuten. Du wirst immer von mir behandelt.

Individuelle Behandlung

Deine Behandlung stimme ich persönlich auf dich ab.

Spezialisierte Physiotherapie

Keine Esoterik, sonder spezialisierte Physiotherapie. Ich arbeite nur auf wissenschaftlicher Basis.

Ida Hameete, Physiotherapeutin bc. (NL)

Über mich

Ich bin Ida Hameete, Physiotherapeutin bc. (NL) mit über 12 Jahren Spezialisierung auf psychosomatische Physiotherapie.

Ich verstehe aus eigener Erfahrung durch zwei Burnouts, wie Stress den Körper beeinflussen kann.

Meine Qualifikation

Bachelor Physiotherapie (Niederlande, 2013)

Zulassung als Physiotherapeutin in Deutschland seit 2014

Spezialisierung: Psychosomatische Physiotherapie

Fortlaufende Weiterbildungen: SFBT, IFS, Osteopathie

Langjährige Erfahrung im Business Umfeld

Mediatorin

Ida Hameete Physiotherapeutin

Mitglied

Physio Deutschland e.V.

Fördermitglied

DGPM e.V

(Deutsche Gesellschaft für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie)

Mitglied

Deutsche Schmerzgesellschaft e.V.

Wissenschaftlich fundiert. Persönlich begleitet.

Ablauf der (Be)Handlung

Dein Start

Du bestimmst die Richtung.

An Anfang jeder Behandlung bestimmst Du was Du erreichen möchtest.

Dein Ziel steht im Mittelpunkt.

Deine Handlung

Du entdeckst dich neu.

Gemeinsam mit mir lernst du deinen Körper besser kennen und verstehen.

Du entdeckst deine Möglichkeiten und Stärken. 

Deine Veränderung

Du siehst Veränderung

Wir schauen gemeinsam: Was hat sich bewegt?

Wie fühlst du dich jetzt? Was ist anders? Was ist besser?

Wir schließen die gemeinsame Arbeit immer positiv ab.

Verordnung und Kosten

Verordnung

Du brauchst eine Verordnung für Physiotherapie. z.B. von Hausarzt oder Facharzt.

Das kann eine Privatverordung oder eine Verordnung für Patienten der gesetzlichen Krankenkasse sein (Muster 13). 

Kosten

Die Behandlung kostet 99 Euro. 

Die Behandlung umfasst 2 Einheiten Krankengymnastik á 30 Minuten. 

Du bekommst immer eine Rechnung von mir.

Hinweis: Abrechnung über deine private Krankenkasse oft möglich. Gesetzliche Krankenkassen erstatten diese Leistung nicht!

Alle Patienten sind Willkommen

Sowohl Patienten der gesetzlichen Krankenkassen als auch der Privatkassen sind herzlich willkommen.

Deine Gesundheit liegt in deiner Hand. 

Du entscheidest den nächsten Schritt

Ruf an oder schreib mir. Wir klären deine Fragen.

Für wen ist psychosomatische Physiotherapie geeignet?

Wenn dein Körper auf Stress reagiert

Du kennst das:
Nach stressigen Tagen Kopfschmerzen. Nackenverspannungen, die nicht weggehen. Schlecht schlafen, obwohl du erschöpft bist.

Du merkst den Zusammenhang – aber ändern kannst du es nicht.

Typische Beschwerden:

  • Kopfschmerzen nach Meetings
  • Chronische Verspannungen (Nacken, Schultern)
  • Erschöpfung trotz Schlaf
  • Magen-Darm-Probleme bei Belastung

Was du hier findest:
Wir arbeiten daran, Frühwarnsignale zu erkennen und gegenzusteuern – bevor sich alles im Körper festsetzt.

Wenn niemand etwas findet, aber du leidest

Du kennst das:
„Die Untersuchungen zeigen nichts.“ Aber die Schmerzen sind real. Sie beeinträchtigen dein Leben. Täglich.

Du fühlst dich nicht ernst genommen.

Typische Beschwerden:

  • Chronische Schmerzen ohne Befund
  • Wechselnde Beschwerden
  • Anhaltende Müdigkeit
  • Schwindel, Verdauungsprobleme

Was du hier findest:
Deine Beschwerden werden ernst genommen. Wir arbeiten mit dem, was da ist – ohne zu bewerten.

Wenn die Diagnose steht, die Beschwerden bleiben

Du kennst das:
Du hast eine Diagnose. Du warst in Behandlung. Aber die Beschwerden sind noch da.

Du hast schon viel probiert. Nichts hat wirklich geholfen.

Typische Situationen:

  • Chronische Rückenschmerzen trotz Therapie
  • Nach Operationen (Beschwerden bleiben)
  • Nach Unfällen mit bleibenden Einschränkungen

Was du hier findest:
Wir arbeiten daran, Bewegungsängste abzubauen und Vertrauen in deinen Körper zurückzugewinnen.

Nach intensiven medizinischen Erfahrungen

Du kennst das:
Intensivstation, schwerer Unfall, lebensbedrohliche Erkrankung. Die Reha ist vorbei.

Aber der Übergang in den Alltag ist schwer.

Was du hier findest:
Behutsame Körperarbeit in deinem Tempo, ohne Druck. Sanfter Aufbau, geschützter Raum.

Deine Behandlung

Wo findet deine Behandlung statt?

Du entscheidest, was für dich am besten passt:

Im Therapie-Wald Freirachdorf (Hauptstandort)
Die meisten Behandlungen finden im Therapie-Wald in Freirachdorf statt. Der natürliche Untergrund, wechselnde Lichtverhältnisse und Geräusche sind aktive Therapie-Elemente – nicht nur Kulisse.

Bei dir zu Hause (für Patienten in der Nähe)
Wenn du in der Umgebung wohnst, kann die Behandlung auch bei dir zu Hause stattfinden.

Online
Wenn du weit weg wohnst oder bei Sturm, starkem Regen, Eis oder Gewitter. 

Die Entscheidung treffen wir gemeinsam – je nachdem, was für dich passt.

Vorbereitung auf deinen ersten Termin

Anamnesebogen ausfüllen
Du bekommst von mir einen Fragebogen zugeschickt, den du in Ruhe zu Hause ausfüllst. So können wir die Zeit im Termin für dich nutzen.

Verordnung hochladen
Deine ärztliche Verordnung für Physiotherapie lädst du vor dem ersten Termin hoch – oder bringst sie mit.

Jede Behandlung beginnt neu

Nach jedem Termin entscheidest du selbst, ob und wann du wiederkommst. Keine verpflichtenden Folgetermine.

Wir bauen auf dem auf, was wir bereits erarbeitet haben. Aber jede Behandlung beginnt neu mit der Frage: Was ist heute wichtig für dich?

So läuft deine Behandlung ab

1. Wir beginnen mit deiner wichtigsten Hoffnung für heute

Jede Behandlung startet mit der Frage: „Was sind deine wichtigsten Hoffnungen für heute?“

Zum Beispiel:

  • „Mehr Vertrauen in meinen Körper“
  • „Mehr Ruhe spüren“
  • „Mehr Klarheit über meinen Weg“
  • „Mehr Verbindung zu mir selbst“

Das ist anders als bei klassischer Physiotherapie, wo oft der Therapeut sagt: „Heute machen wir das und das.“

Du bestimmst das Ziel. Nicht ich. Nicht deine Diagnose. Du.

2. Wir gehen in Bewegung

Im Wald gehen wir gemeinsam auf unterschiedlichem Untergrund, nutzen natürliche Bewegungsmuster wie Rollen, Aufstehen vom Boden, Balance. Dazu kommen Atemübungen und Wahrnehmungsübungen.

Die Bewegung ist nie ein Selbstzweck. Sie ist das Medium, über das wir arbeiten.

3. Bewegung und Gespräch verbinden sich

Während wir in Bewegung sind, sprechen wir über das, was für dich wichtig ist.

Typische Fragen:

  • „Woran würdest du merken, dass du mehr Ruhe spürst?“
  • „Woran hast du schon mal gemerkt, dass du diesem Ziel näher warst?“

Wir fragen nach den Zeichen der Veränderung, nicht nach der Methode.

4. Du lernst, die Zeichen in deinem Körper zu erkennen

Viele Menschen mit psychosomatischen Beschwerden haben den Kontakt zu ihrem Körper verloren. Wir arbeiten daran, dass du deinen Körper wieder als Verbündeten siehst.

Du lernst, Zeichen für Anspannung und für Entspannung zu erkennen – bevor die Kopfschmerzen kommen, bevor der Rücken sich verspannt.

5. Keine Hausaufgaben

Am Ende der Behandlung gibt es keine Hausaufgaben, keine To-Do-Liste, keinen Druck.

Ich vertraue darauf, dass du das mitnimmst, was für dich wichtig war.

Du entscheidest, ob und wann du wiederkommst.

Unterschied zur klassischen Physiotherapie

Psychosomatische Physiotherapie

  • Du bestimmst das Ziel
  • Bewegung ist Medium für Gespräch und Wahrnehmung
  • Keine Hausaufgaben
  • 60 Minuten Zeit
  • Fokus auf „Woran erkennst du das?“

Klassische Physiotherapie

  • Therapeut gibt Übungen vor
  • Übungen werden „abgearbeitet“
  • Hausaufgaben: „3x täglich 10 Wiederholungen“
  • Nur 15-20 Minuten Behandlung
  • Fokus auf „Wie machst du das?“

Was du von deiner Behandlung mitnimmst

  • Ein besseres Verständnis deines Körpers und seiner Signale
  • Erkenntnisse, wann dein gewünschtes Ziel bereits präsent war
  • Zeichen, an denen du merkst, dass du deinem Ziel näher kommst
  • Veränderung, die du während der Behandlung spürst

Psychosomatische Physiotherapie ist transformationsorientiert. Veränderung passiert in der Behandlung selbst – durch das Gespräch, durch die Bewegung, durch das Erkennen dessen, was bereits da ist.

Wie oft solltest du kommen?

Du entscheidest nach jedem Termin, ob und wann du wiederkommst.

Nachhaltige Veränderungen bei chronischen Beschwerden brauchen typischerweise Zeit und Regelmäßigkeit. Aber das Tempo bestimmst du.

Warum im Therapie-Wald?

Der Therapie-Wald ist therapeutisches Element mit messbaren physiologischen Effekten.

Was die Forschung zeigt

Studien dokumentieren: Aufenthalte in natürlicher Umgebung regulieren das vegetative Nervensystem.

Messbare Effekte nach 15-20 Minuten:

  • Senkung des Stresshormons Cortisol
  • Reduktion von Blutdruck und Herzfrequenz
  • Aktivierung des Parasympathikus (Entspannungsnerv)

(Li, 2010; Park et al., 2010)

Spezifische therapeutische Wirkung

Unebener Waldboden
Fordert deine Körperwahrnehmung und propriozeptiven Systeme – du spürst deinen Körper intensiver.

Natürliche Geräusche und Reize
Lenken Aufmerksamkeit von inneren Beschwerden nach außen, unterstützen Aufmerksamkeitsregulation (Kaplan, 1995).

„Green Exercise“ – die Kombination macht’s
Die Kombination aus Bewegung und Naturkontakt zeigt bei verschiedenen Beschwerdebildern stärkere Effekte als vergleichbare Bewegungstherapie in Innenräumen (Barton & Pretty, 2010).

Warum eine Privatpraxis?

Gesetzlich Versicherte sind Willkommen

Ich weiß und verstehe: Selber bezahlen ist für dich ungewohnt.

Du bist gesetzlich versichert. Du kennst es bis jetzt immer so: Der Arzt verschreibt Physiotherapie, du gehst zur Praxis, zahlst die Rezeptgebühr (10 Euro + 10% Zuzahlung pro Termin), fertig. Die Praxis rechnet direkt mit deiner Krankenkasse ab.

Hier ist es anders: Du bezahlst die Behandlung selbst – 99 Euro pro 60-Minuten-Termin. Du kannst die kosten nicht von deiner gesetzl. Krankenkasse erstatten lassen.

Das fühlt sich erst mal falsch an, oder? „Ich zahle doch Krankenkassenbeiträge – warum soll ich jetzt selbst zahlen?“

Ich verstehe das. Wirklich.

Viele meiner Patientinnen hatten genau diesen Gedanken. Und es ist auch eine berechtigte Frage.

Lass mich dir erklären, warum ich diesen Weg trotzdem gewählt habe – und warum Patientinnen mit gesetzlicher Krankenkasse trotzdem zu mir kommen:

Zeit, die du wirklich brauchst

60 Minuten pro Termin.

Im Kassensystem sind 15-20 Minuten Standard. Das reicht für klassische Physiotherapie – Übungen zeigen, korrigieren, fertig.

Für psychosomatische Physiotherapie reicht das nicht.

Was wir in 60 Minuten machen:

  • Ausführliche Gespräche für dein Vorankommen
  • Körperwahrnehmungsübungen ohne Zeitdruck
  • Individuelle Anpassung – jedes Mal genau passend

60 Minuten sind im Kassensystem wirtschaftlich nicht darstellbar. Eine Praxis würde Verlust machen.

Behandlung im Therapie-Wald

Der Wald ist therapeutisches Element, nicht nur Kulisse.

Wenn man einen Vertrag mit den gesetzlichen Krankenkassen hat darf man nur in zugelassenen Praxisräumen behandeln. Für klassische Physiotherapie sinnvoll. Für psychosomatische Physiotherapie eine massive Einschränkung, denn der Therapie-Wald hat große Vorteile.

Meine  bewusste Entscheidung:
Behandlung dort, wo sie am wirksamsten ist – auch wenn das die GKV-Zulassung ausschließt.

Kontinuität, die wirkt

Eine feste therapeutische Beziehung.

Bei psychosomatischen Beschwerden ist Vertrauen fundamental. Das braucht Zeit und Kontinuität.

Im Kassensystem wechseln oft Therapeuten, da sich nur große Praxen lohnen, Zeitdruck und Wechsel verhindern echte Beziehung.

Hochspezialisierte Expertise

Psychosomatische Physiotherapie erfordert kontinuierliche Weiterbildung, internationale Vernetzung, aktuelle Forschung.

Eine Spezialisierung, die Zeit und Ressourcen braucht – und die im Kassensystem schwer finanzierbar ist.

Was das konkret für dich bedeutet

Du bezahlst selbst:

  • 99 Euro pro 60-Minuten-Termin
  • Mit deiner ärztlichen Verordnung (wie bei jeder Physiotherapie)
  • Keine direkte Abrechnung mit der Krankenkasse

Du bekommst:

  • 60 Minuten echte Zeit, kein Zeitdruck
  • Eine feste Therapeutin, die dich kennt
  • Behandlung im Wald (dort wo es wirkt)
  • Hochspezialisierte Expertise

Ja, das ist eine finanzielle Entscheidung. Eine Investition in professionelle, zeitintensive Behandlung und nachhaltige Veränderung.

Und ich verstehe, wenn das für dich gerade nicht möglich ist.

Was ist mit psychosomatischer Physiotherapie möglich?

Mögliche Veränderungen

Die psychosomatische Physiotherapie kann beitragen zu:

Bessere Regulation
Balance zwischen Anspannung und Entspannung verbessert sich. Du lernst, dein Nervensystem bewusst zu beeinflussen.

Veränderter Schmerzwahrnehmung
Bewegungs- und achtsamkeitsbasierte Interventionen zeigen konsistent positive Effekte auf Schmerzintensität (Geneen et al., 2017; Hilton et al., 2017).

Mehr Energie im Alltag
Bewegung wirkt über multiple Mechanismen – Regulation der Stressachse, Förderung der Neuroplastizität (Wegner et al., 2014).

Praktischen Strategien für Stress
Konkrete Werkzeuge zur Stressbewältigung, die du in deinen Alltag integrieren kannst (Khoury et al., 2015).

Neuem Körpervertrauen
Höhere Körperwahrnehmung erleichtert die Regulation emotionaler Zustände (Füstös et al., 2013).

Realistische Erwartungen

Psychosomatische Physiotherapie in Therapie-Wald zielt auf Verbesserung deiner Lebensqualität und praktische Werkzeuge für deinen Alltag ab.

Die Forschung zeigt:

Bei chronischen Rückenschmerzen:
Naturbasierte Bewegungstherapie zeigt signifikante Verbesserungen der Schmerzintensität und Lebensqualität (Niedermeier et al., 2019).

Bei Stress und Burnout:
Waldtherapie dokumentiert Verbesserungen bei emotionaler Erschöpfung und psychischer Belastung (Bielinis et al., 2018).

Zur Entspannung:
Naturbasierte Therapien senken Stresshormone und fördern parasympathische Aktivität (Twohig-Bennett & Jones, 2018).

Die Realität: keine Garantien

Nicht jeder Mensch reagiert gleich. Die genannten Studien zeigen Durchschnittswerte.

Deine individuelle Entwicklung hängt ab von:

  • Deiner Ausgangssituation
  • Deinem Engagement
  • Deinen persönlichen Ressourcen
  • Der Regelmäßigkeit der Behandlung

 

Es gibt keine Garantien für bestimmte Ergebnisse. 
Deine Gesundheit liegt in deiner Hand. 

Meine Behandlungs- methoden

Meine Behandlungsmethoden

Die psychosomatische Physiotherapie kombiniert verschiedene Ansätze. Jeder wirkt auf körperlicher und emotionaler Ebene.

Zurück in deinen Körper finden.

Viele Menschen mit psychosomatischen Beschwerden haben den Kontakt zum eigenen Körper verloren. Der Körper wird als Feind erlebt.

Was wir machen:

  • Spüren lernen: Atmung, Herzschlag, Muskelspannung
  • Signale früh erkennen (bevor Schmerz entsteht)
  • Körper als Verbündeten sehen, nicht als Gegner

Warum das wichtig ist:
Die Fähigkeit, deinen Körper wahrzunehmen, ist fundamental für die Regulation von Emotionen und Stress.

Bewegung im Wald ist wirksamer als in Innenräumen.

Die Kombination aus Bewegung und Naturkontakt zeigt stärkere Effekte bei chronischen Beschwerden als vergleichbare Therapie drinnen (Barton & Pretty, 2010).

Was wir machen:

  • Gehen auf unebenem Waldboden (trainiert Körperwahrnehmung)
  • Verschiedene Bewegungsformen (fließend, achtsam, in deinem Tempo)
  • Natur als beruhigendes Element

Die Forschung sagt:
Naturbasierte Bewegungstherapie kann Schmerzintensität und Lebensqualität verbessern (Niedermeier et al., 2019).

Fließende Bewegungen lösen Verspannungen – körperlich und emotional.

Rhythmische, harmonische Bewegungen (wie Tanz, Qigong, fließende Abläufe) wirken gleichzeitig auf Faszien, Mobilität und dein Nervensystem.

Was wir machen:

  • Links-Rechts-Rhythmus (beruhigt das Nervensystem)
  • Fließende, sanfte Bewegungen
  • Mobilisation aller Gelenke

Das Besondere:
Der Rhythmus wirkt auf beiden Ebenen – körperlich (löst Faszien und Gelenke) und emotional (verarbeitet Stress).

Achtsamkeit ist keine Spiritualität, sondern wissenschaftlich validierte Technik.

Was wir machen:

  • Atemübungen zur Regulation des Nervensystems
  • Achtsame Bewegung: Volle Aufmerksamkeit auf das Hier und Jetzt
  • Keine Meditation, kein spiritueller Ansatz

Die Forschung sagt:
Achtsamkeitsbasierte Interventionen zeigen nachweisbare Effekte auf Stress, Angst und Schmerzwahrnehmung (Khoury et al., 2015; Tang et al., 2015).

Fokus auf deine Stärken, nicht auf deine Probleme.

Was wir machen:

  • „Was läuft bereits gut?“ statt „Was läuft falsch?“
  • „Woran merkst du Verbesserung?“ statt „Warum ist es schlimm?“
  • Positive Ziele statt Problemfokus

Wichtig:
Dies geschieht integriert in die körperliche Arbeit. Psychosomatische Physiotherapie ist keine Psychotherapie.

Zurück in deinen Körper finden.

Viele Menschen mit psychosomatischen Beschwerden haben den Kontakt zum eigenen Körper verloren. Der Körper wird als Feind erlebt.

Was wir machen:

  • Spüren lernen: Atmung, Herzschlag, Muskelspannung
  • Signale früh erkennen (bevor Schmerz entsteht)
  • Körper als Verbündeten sehen, nicht als Gegner

Warum das wichtig ist:
Die Fähigkeit, deinen Körper wahrzunehmen, ist fundamental für die Regulation von Emotionen und Stress.

Grenzen der Behandlung

Ehrlichkeit gehört zur professionellen Arbeit.

Keine akuten psychiatrischen Krisen

Bei akuten Suizidgedanken, schweren Depressionen oder Psychosen ist psychiatrische oder psychotherapeutische Behandlung erforderlich, trotz Verordnung für Physiotherapie. 

Keine Strukturschäden reparieren

Verschlissene Bandscheiben oder Gelenke können von mir nicht repariert werden. Die Behandlung hilft aber, besser mit den Folgen umzugehen und die Funktionsfähigkeit zu verbessern.

Keine Garantien

Jeder Mensch reagiert anders. Die wissenschaftliche Evidenz zeigt Durchschnittswerte – individuelle Verläufe können abweichen. Eine Garantie auf Erfolg oder Verbesserung gibt es nie.

Zeit ist erforderlich

Nachhaltige Veränderungen bei chronischen Beschwerden benötigen typischerweise Wochen oder Monate regelmäßiger Übung.

Keine Psychotherapie

Psychosomatische Physiotherapie arbeitet körperorientiert und kann Psychotherapie nicht ersetzen aber es kann sie unterstützen.

 

Keine medizinische Diagnostik

Es werden keine medizinischen Diagnosen gestellt, nur physiotherapeutische. Die Behandlung erfolgt auf Basis der ärztlichen Verordnung.

Du entscheidest den nächsten Schritt

Ruf an oder schreib mir. Wir klären deine Fragen.